Samstag, 11. Februar 2017

Ist Gott ein Programmierer?

Hallo Leute,

Ihr wisst ja, dass ich an Gott glaube. Ihr kennt auch sicher auch mein Video "Kosmologie und Matrix", wenn nicht, dann seht es euch bitte an.

Heute möchte ich mich mal der Frage widmen ob Gott möglicherweise ein Programmierer sein könnte. Wie ihr im Verlaufe des Videos sehen werdet, ist diese Frage gar nicht mal von so weit weg her geholt.
Mir erscheinen viele Dinge die ich so durchdenke, im Kern tatsächlich virtuell zu sehen und wenn etwas virtuell ist, dann ist es ein geschaffenes System.

Will man die Frage beantworten, ob Gott ein Programmierer ist, dann muss mal wohl oder Übel bei der Art und Weise der Wahrnehmung anfangen. Wie nehmen wir die uns umgebende Realität wahr?

Meiner Meinung nach ist die komplette Wahrnehmung virtuell. Wir haben nie im Deinem Leben irgend etwas wirklich gesehen, rein gar nichts. Alles wovon wir denken, wir hätten es gesehen, ist das Ergebnis der Verarbeitung elektrischer Signale useres Gehirns. Unsere Augen leiten Licht auf den Sehnerv, dort wird es in elektrische Signale umgewandelt. Ab diesen Zeitpunkt sind wir raus. Wir haben keinen Einfluss darauf was unser Gehirn aus diesen Daten macht. Das ist jetzt auch nicht metaphorisch gemeint sondern absolut. Wir können weder sehen, noch fühlen, noch riechen, noch hören, ohne dass die Signale in elektrische Impulse umgewandelt werden. Das wird Euch jeder Neurologe bestätigen. An dieser Aussage gibt es nichts zu rütteln.

Jede Wahrnehmung ist also zu 100% eine Folge von Datenverarbeitung, eben virtuell, man könnte auch digital sagen. Auf den Prozess der Wahrnehmung bezogen fehlt uns das analoge Element vollkommen. Analog wäre es, wenn wir mit der Hand selbst spüren könnten: das ist Holz, das ist Stein oder das ist Wasser.
Das jedoch kann die Hand nicht. Oder das Auge, es kann selbst gar nichts erkennen, es ist nur ein optisches Werkzeug, genau wie eine digitale Kamera. Diese hat auch keine Vorstellung von den Bildern die sie aufnimmt.
Die Entscheidung oder das Ergebnis der Erfahrung kommt nicht von der Hand oder dem Auge, sondern vom Gehirn und zwar erst nach der Signalverarbeitung.
So ist es mit allen unseren Sinnen. Ohne die Instanz des Gehirns wüssten wir nicht mal dass es zu warm oder zu kalt ist. Die Haut hat zwar Rezeptoren, aber sie kann ohne das Zutun des Gehirns keine Entscheidung treffen. Die Rezeptoren sind lediglich in der Lage einen Temperaturreiz mechanisch umzusetzen. Das passiert wenn die Haut ihre Oberfläche bei Änderung der Temperatur ändert. Das hat aber nichts mit einer bewussten Reaktion zu tun.

Ein sehr anschauliches Beispiel ist auch CERN. Die lassen dort Elementarteilchen kollidieren und schauen dann was passiert. Selbst gesehen hat kein einziger Wissenschaftler diese Teilchen. Alles was sie zu sehen bekommen sind ein paar Diagramme auf den Monitoren. Es ist eben alles virtuell.

Das Ganze unterscheidet sich in so gut wie gar nichts von der Datenverarbeitung  wie wir es von herkömmlichen IT-Systeme kennen

Das ist der Grundbaustein der Matrix.

Wir können uns dagegen wehren wie wir wollen, unser ganzes Leben scheint in der Tat virtuell zu sein.

Auch wenn die rote Rose noch so schön aussieht, sich gut anfühlt und gut duftet, was wir wahrnehmen ist eine Berechnung useres Gehirns.

Jeder Sinn besteht aus 3 Teilen. Dem Interface zur Umwelt (Augen, Hände, Haut, Ohren), der Datenleitung (Nerven) und der Signalverarbeitung (Neuronen/ Gehirn). Das Interface liefert den Input. Dieser wird in Maschinen-Code umgewandelt (elektrische Signale) und weiter geleitet. Im Gehirn findet die Aufbereitung dieser Daten statt.
Die Datenausgabe der Wahrnehmung erfolgt dann über unser Bewusstsein, wie auch immer das ans Gehirn angekoppelt sein mag. Ich denke ja das es eine Art elektromagnetisches Feld ist, was unser Bewusstsein darstellt und dieses manifestiert sich in unserem Ego, also der Reflexion unserer körperlichen Selbstwahrnehmung in dieser Scheinrealität.

Bei häufigen Wahrnehmungen, wie z.B. das Fühlen und Tasten, beim Greifen von Gegenständen, bei täglichen Bewegungen jeder Art arbeitet dieser Prozess sehr schnell, was für mich den Gedanken nahelegt, dass es im Gehirn so etwas wie einen schnellen Zwischenspeicher gibt, vergleichbar mit dem Cache einer CPU. Daneben gibt es noch die große unbewusste neuronale Instanz des vegitativen Nervensystems. Dieses, so glaube ich, ist eine weitere virtuelle Maschine innerhalb des Gehirns, welche wie ein Layer über alle anderen Bereiche liegt.

Der Sinn und Zweck dieser liegt einzig in der Aufrechterhaltung der biologischen Funktion. Das vegetaive Nervensystem würde ich mit dem Kernel des Betriebssystems vergleichen.

Es hat selbst die höchste Priorität und gibt bei guten Werten alle anderen Funktionen frei.
Für mich klingt das alles sehr virtuell :-).

Dazu kommt ja noch das Wesen der materiellen Welt. Ab der Quantenebene beginnt alles unscharf zu werden. Alles vibriert und flackert. Es gibt tatsächlich keine greifbare Materie. Je tiefer man hinein steigt in diese Mechanismen um so mehr erkennt man dass am Ende nichts weiter übrig bleibt als Schwingungen (Frequenzen). Diese Frequenzen sind die unterste Ordnung des SEIN und sie beinhalten alle Informationen über die Welt. Warum nehmen wir die Dinge jedoch als fest wahr, obwohl diese im Kern nicht wirklich greifbar sind?

Um das zu verstehen müssen wir ein wenig in die Welt der Physik einsteigen.

Jedes Ding z.B. eine Betonmauer beinhaltet, und das ist eine Art Konvention der Physik, die Art und Weise, wie wir damit interagieren können.
Oft kommt dann die Frage, wenn die Betonmauer doch nur aus Information besteht, warum kann man sich dann den Kopf an ihr einschlagen? Na eben weil das Programm so funktioniert.

Die Moleküle und Atome der Mauer geben ihr eine Abgrenzung, sie definieren deren Raum. Wir kennen aus der Physik die fundamentalen Grundkräfte der Elementarteilchen. Es sind eben wirklich Kräfte (Felder) die dafür sorgen, dass wir mit der Hand nicht durch die Mauer fassen können. Unsere Körper haben eigene Felder und diese geben uns auch eine räumliche Begrenztheit. Die Felder der stofflichen Dinge stoßen sich meistens gegenseitig ab. Sogar 2 Magnete ziehen sich nur solange an, bis die inneren Kernkräfte stärker sind als das Magnetfeld. Die Grenze dafür ist immer genau die Oberfläche der Magneten. Obwohl die Magnetfelder sich durchdringen oder Interferieren, können sich die Körper der Magneten selbst nicht gegenseitig durchdringen. Theoretisch könnten sie das schon. Dazu wäre jedoch eine Kraft nötig die die Kernkräfte überwinden und wir hätten es dann mit Kernfusion zu tun.

Wenn man sich also den Kopf an der Mauer einschlägt, passiert das, weil hier eine Kraft gegen eine andere wirkt und in der Mauer sind größere Kräfte gebunden wie im menschlichen Körper.

Ich denke, man kann sich das haargenau so vorstellen wie bei der Abfrage einer Kollision in einem Computer-Programm. Der Programmierer hat festgelegt was passiert wenn Objekt A mit Objekt B kollidiert.
Es gibt aber nicht wenige Grenzfälle wo scheinbar wundersame Dinge passieren. In diesen Fällen spielt die spirituelle Macht des jeweiligen Bewusstseins eine maßgebliche Rolle. Ein sehr reifes und bewusstes Bewusstsein kann wohl selbst direkt das Programm seiner Realität beeinflussen. Es gibt verschiedene Wege in diese machtvolle Bewusstheit zu kommen. Einer davon ist Meditation. Beten zu Gott ist im Grunde auch eine Form von meditativer Versenkung in sein eigenes SELBST.

Es ist so wie es in vielen Schriften geschrieben steht: Der Schlüssel zu allem befindet sich in uns selbst. Durch Meditation und wahrhaften Glauben findet man das Schloss zu dem tiefen Verständnis des SEIN. Viele von den alten Schriften erzählen uns von Wundern, die, wenn man das Ganze auf die hier beschriebene Art betrachtet, einen Sinn ergeben. Genauso wie es heute Software gibt, die selbständig andere Software oder sich selbst codiert oder decodiert, so kann das Bewusstsein als nicht stoffliche Schnittstelle betrachtet werden, welches die Parameter für die scheinbare Realität selbst beeinflussen kann. Als Stichworte sein hier "Selbstmodifizierender Code" genannt.

Ich selbst denke, Gott hat diese Welt mit allem was darin kreucht und fleucht in einer Art Open Source Programmiersprache geschrieben. Jeder kann seine Realität modifizieren, weil in dieser göttlichen Matrix die Variabel nicht fest codiert sind. Viellmehr besteht der Programmcode des Schöpfers aus unendlichen Variationen und Wahrscheinlichkeiten und der freie Will gibt uns die Möglichkeit auszuwählen was wir möchten.

Einige denken, solche Aussagen sind einfach Unfug und argumentieren. "Selbst wenn ich mir einen Porsche oder viel Geld wünsche, bekomme ich es nicht". Das ist korrekt, jedoch hat ein Wunsch nichts mit einer Bewussten Entscheidung zu tun. Das, was eine Veränderung jedermanns Realität herabführt ist eine bewusste Entscheidung, der sich entsprechende Handlungen anschließen, die letztlich das Ziel verfolgen sich den Wunsch zu erfüllen. Ein Wusch erfüllt sich nicht automatisch, nur weil man diesen hat. Es wäre auch wirklich sehr langweilig in dieser Welt, wenn jeder Wunsch augenblicklich erfüllt würde.

Ihr sitzt jetzt vor eurem Computer und seht dieses Video. Alles was in diesem Augenblick passiert ist virtuell und natürlich auch digital. Blickt ihr in die Welt hinaus und vergleicht diese beiden Aspekte der Wahrnehmung mit einander, dann werdet Ihr feststellen, dass der Unterschied nicht wirklich groß ist. Bei beiden Formen der Wahrnehmung bekommen die Informationen erst einen Wert durch die Verarbeitung des Gehirns.

Natürlich ist das Gott gemachte SEIN sehr viel komplexer und vielfältiger als eine Mensch gemachte Software es jemals sein kann. Ich denke sogar noch einen Schritt weiter und vermute, es gibt im göttlichen Sinn keine echte Hardware. Alles ist Software oder besser gesagt in Form gebrachte Information. Hardware oder eben Materie ist die Auswirkung dieser Programmierung.

Dem einen oder anderen wird bekannt sein, dann es einen mathematischen Gottesbeweis gibt. Dieser wurde von dem genialen Mathematiker und Logiker Kurt Friedrich Gödel ersonnen, der selbst gar nicht gläubig war. Soweit ich weiß, konnte dieser Beweis bis heute nicht widerlegt werden. Sogar ausgetüffelte Computerprogramme konnten keinen Fehler finden.
Hier seht Ihr die Formel dieses Gottesbeweises:



Ihr werdet sicher im Web einige Klugscheißer finden, die sagen dieser Gottesbeweis ist falsch, aber Leute, glaubt mir, dass sind Klugscheißer und Wichtigtuer. Es gibt immer irgendwelche Spakos die nur darin glänzen die Ergebnisse von anderen anzuzweifeln, statt selbst welche zu produzieren. Wir in der FE-Szene haben ja täglich mit solchen Gestalten zu tun. Die warten nur auf eine neue Theorie um diese sofort mit ihrem zugenagelten Gehirn zu zerreißen. Alle unsere Kanäle werden von diesen Plagegeistern zugemüllt. Die können und wollen selbst nichts hinterfragen, viel lieber hinterfragen sie alles was die, die hinterfragen äußern. Es geht diesen Leuten also nicht ums Hinterfragen an sich, sondern darum, die Leute die etwas hinterfragen ständig Steine in den Weg zu legen, damit ihre eingeimpfte Welt heil bleibt.

Gödel lehrte zur selben Zeit wie Einstein an der Universität Princeton und Einstein soll einmal gesagt haben. Das beste an seinem Tag sei der gemeinsame Heimweg und die Gespräche mit Gödel. Neben diesen Gottesbeweis ist es sehr interessant sich auch die anderen Arbeiten von Gödel anzusehen.

Aber zurück zu unserem Programmierer. Was meint Ihr, ist an meinen Idee und Gedanken etwas dran?
Ich selbst denke im höchsten Masse ja. Mir fällt beim besten Wille nichts ein was gegen eine von Gott programmierte Simulation spricht. Dazu passt eben auch die satanische Matrix. Die greifen praktisch mit ihren Methoden der Manipulation direkt in das Programm des Bewusstseins ein. Alles was sie dazu benötigen ist Wissen und dieses Wissen halten die vor uns geheim.

Also denkt daran, der Universalschlüssel zum Verständnis des SEIN liegt in Euch selbst. Beschäftigt Euch mit dem Bewusstsein und erkennt, wie Informationen in Euch kommen. Informationen sind letztlich alles woraus das komplette SEIN besteht und ich denke Gott ist der genialste Programmierer aller Zeiten.
Das Gott in meinen Augen ein Programmierer ist schmälert meinen Glauben an ihn in keinster Weise.

Und zum Schluss möchte ich noch mal ein Beispiel davon geben was ich als Zufall betrachten würde, denn egal wo ich hinsehe, egal welches Wissen sich mir offenbart, ich erkenne überall die intelligente Schöpfung, ein intelligentes Design.
Also Zufall wäre es in meinen Augen, wenn der Wind Beethovens 9. Sinfonie spielt und gleichzeitig formten die Wolken das Bild der Monalisa. Das wäre wirklich ein Zufall. Wie wahrscheinlich ist es, dass so etwas passiert?

Wenn man alle 26 Buchstaben des Alphabets in der Hand hält und diese zu Boden wirft, wird hin und wieder eine sinnvolles kurzes Wort zu lesen sein. Eines der länsten Worte in der Deutschen Sprache lautet:
Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz
Wie warhscheinlich ist es, dieses Wort durch reinen Zufall irgendwie zu erzeugen? Diese Wort ist jedoch ein Fliegenschiss gegen die Gesetzmäßigkeiten, die erforderlich sind, um Leben zu erzeugen.

Zum Schluss bitte ich euch noch, euch selbst eine einzige Frage zu stellen. Wie soll eine Gesetzmäßigkeit überhaupt durch Zufall entstehen?