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Mittwoch, 21. Juni 2017

Der Erfinder mit dem Blick in die Zukunft

Nikola Tesla wurde am 10 Juli 1856 im kroatischen Dorf Smiljan als Sohn eines orthodoxen Geistlichen geboren. Er war das 2. von 5 Kindern und spaeter Zeuge, wie sein aelterer Bruder von einem Pferd toedlich verletzt wurde. Schon in seiner fruehen Jugend sprach er außer seiner Muttersprache Kroatisch, Englisch wie auch Franzoesisch, Deutsch und Italienisch. Gelehrt wurden ihm diese wohl schon von seinem Vater, der wie sein Onkel militaerisch ausgebildet worden war. Beide nahmen in den geistigen und mathematischen Kreisen als Naturphilosoph und der Onkel als Professor der Mathematik Bekanntheitsgrad an. Das erste Ziel des Vaters war es, dass sein Sohn Nikola nicht Ingenieurswesen studieren, wie er es wollte, sondern dass er in seine Fussstapfen als Geistlicher treten moege, und liess ihn so taeglich Konzentration, Satzkonstruktionen aber auch Kopfrechnen Ueben. Seine Mutter war die Erfinderin in der Familie. Sie erfand Nuetzliches fuer den Haushalt und arbeitete unermuedlich von morgens bis abends.
Nikola Tesla behauptet von sich, schon von Geburt an zum Denker bestimmt worden zu sein und es steht auch ausser Zweifel, dass Nikola ein hochbegabter Junge war. Die Methodik des Vaters, wie auch die Kreativitaet der Mutter waren ihm spaeter als Erfinder sehr von Nutzen.
Nikola verfuegte schon als Junge Ueber ein Talent, das er aber eher als Gebrechen ansah. Er hatte Bilder im Kopf, die oftmals von Blitzen begleitet wurden und die seinen Blick in die Wirklichkeit und seinen Geist hemmten. Wenn man ihm einen Gegenstand beschrieb, konnte er sich diesen plastisch vorstellen. Dieses Gebrechen wurde spaeter zu einer seiner Staerken im Erfinden von Geraeten. Er baute sie erst im Kopf auf und fuehrte dort in seiner Fantasie Verbesserungen an seiner Erfindung aus. Erst wenn dieses Geraet in seiner Fantasie ohne Einschraenkungen funktionierte, begab er sich in seine Werkstatt und baute das Geraet. Es funktionierte laut Teslas Aussage konstant und lief exakt so, wie er es sich vorgestellt hatte. Er erklaerte diesen Umstand damit, dass die Technik, elektrisch oder mechanisch eindeutig in den Ergebnissen ist.
Als Kind allerdings, als er diese Gabe noch nicht zu nutzen wusste, quaelten ihn diese Bilder, und so erschuf er sich mit seiner Fantasie imaginaere Welten. Er sagte dazu spaeter, dass ihm diese ebenso teuer waren wie die des wirklichen Lebens und kein bisschen weniger intensiv in ihren Erscheinungsformen.
Aber trotz dieses "Leidens" war Nikola Tesla kein Kind von Traurigkeit, ganz im Gegenteil ist seine Autobiografie voller Ironie und Humor, er verwendet reichlich Anekdoten ueber seine Familie, hoehergestellte Personen und Freunde.

Wer mehr ueber Nikola Tesla erfahren moechte, dem sei diese Website empfohlen.